Theaterbesuch

Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen im Hans Otto Theater

Abrakadabra Salabim! So ungefähr lautet der Ruf des schrecklichen Barons Louis Lefuet, als er Timm Thaler einschüchtern will, weil er nicht an den Teufel glaubt. Wie Sie sicher schon bemerkt haben, heißt Lefuet spiegelverkehrt Teufel. Denn Timm hat leichtsinnig dem Baron sein Lachen verkauft. Das alles hatte aber einen Sinn! Seine echte Mutter ist gestorben und sein Vater hat darauf noch einmal geheiratet. Aber nicht so eine nette Frau wie vorher; die immer lachte, wenn er als kleines Kindchen sagte: „Tuff Tuff Tuff, Amerika“, und dabei sein einzigartiges Lachen lachte. Das Lachen mit dem Schlucker am Ende. Neiiin!, sondern eine alte geizige, böse Frau, mit einem gemeinem Sohn, mit dem sich Timm ganz und gar nicht gut verstand, denn Erwin, (so heißt der Sohn von Timms Stiefmutter) hat Timm nie seine Hausaufgaben machen lassen. Das lag unter anderem daran, dass die beiden sich ein Zimmer teilen mussten. Das hätten sie nicht gemusst, wenn Timms Vater nicht in Geldproblemen gesteckt hätte, weil seine erste Frau gestorben war. Also musste er mit Timm aus der hellen Erkerwohnung, wo für Timm die Welt noch in Ordnung war, wo es noch keine Stiefmutter und keinen Erwin gab, in eine dunkle, übel riechende Gassenwohnung ziehen. Und das schlimmste war, dass er, wenn er mal ein kleines „Tuff Tuff Tuff, Amerika“ von sich kommen ließ und sein Lachen dazu lachte, nur Schläge von seiner Stiefmutter kriegte! Timm verstand die Welt nicht mehr! Er fand, alle Erwachsenen außer seinem Vater können keine Freunde sein. Und dann musste der einzige Mensch, den er noch mochte, sein heiß geliebter Vater, auf den Bau gehen, wo er eines Tages erschlagen wurde!
„Jetzt“, denkt Timm, „habe ich keinen einzigen Freund mehr!“ Er hatte sich dann jedoch besonnen, und sich in den Kopf gesetzt, seinem Vater einen schönen großen Mamorgrabstein auf sein Grab zu legen. Er konnte früher nur einen  Tag in der Woche mit seinem Vater verbringen: den Sonntag! Und zwar auf der Pferderennbahn! Also ging er, um sich noch einmal an die schöne Zeit mit seinem Vater zu erinnern auf die Pferderennbahn! Dort trifft er einen Herrn, der ihm einen Wettschein gibt und sagt: „Los, Junge! Wette doch einmal!“ „Wer sind sie überhaupt?“, fragte Timm. „Ich bin Baron Lefuet.“ Timm meinte: „Hier dürfen Kinder doch gar nicht wetten!“ Darauf der Baron: „Auf dieser Rennbahn dürfen Kinder wetten!“ Timm ging etwas unsicher zum Schalter und gab den schon ausgefüllten Wettschein ab. Er gewann und kriegte mehrere 100 Euro und zeigte allen Leuten stolz seinen Gewinn. Dann kam ein Mann und sagte: „Neuer Versuch, neues Glück!“ und holte ein Glücksspiel hervor. Sie spielten. Es ging unentschieden aus. Der Mann nahm wieder sein Geld  mit und ging weg. Timm stand da und war wieder traurig. Sein Vater war es, der ihm fehlte. Da plötzlich, tauchte hinter ihm wieder der Baron auf: „Du Dummkopf! Der Mann hatte Falschgeld dabei und hat deinen Gewinn mitgenommen!“

Ab dieser Stelle möchte ich Schluss machen denn es gibt noch so einiges zu erzählen: Am Mittwoch, dem 22. 1. 2014 war ich mit meiner Klasse im Theater. Sie haben sicher schon erraten, was wir geguckt haben! Richtig! "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen". Mir hat es gefallen! Und wenn Sie wissen wollen, wie`s weiter geht, kaufen Sie sich das Buch oder gehen Sie ins Theater!
David, 3a

           
Timm Thaler und der Baron Louis Lefuet        Der Baron Lefuet taucht hinter Timm auf