Eine Geschichte zum "Anfassen"

Emiltour der Klasse 5b in Berlin

Am Montag, dem 14. April, fuhren wir nach Berlin. Wir hatten das Buch „Emil und die Detektive“ gelesen und wollten die originalen Schauplätze besuchen. Wir bekamen verschiedene Aufgaben, den Dieb zu verfolgen, der Emil 140 Mark gestohlen hatte. Dafür mussten wir mehrere Straßen und Plätze aufsuchen.  Zum Beispiel waren wir am Bahnhof-Zoo, Rathaus-Steglitz, Viktoria-Luise-Platz, Nollendorfplatz, in der Güntzelstraße und in der Motzstraße. Zuerst frühstückten wir am Bahnhof-Zoo und sollten dann an der Information fragen, ob in der Nähe eine Straßenbahn fährt. Es gab aber keine. Die ganze Zeit sind wir mit der S- oder mit der U-Bahn gefahren. Alle Kinder mussten Aufgaben lösen, wie zum Beispiel eine bestimmte Ecke mit einer Litfaßsäule suchen, hinter der sich Emil und die Detektive versteckten. Sie beobachteten damals ein Café, in dem der Dieb saß. Damit wir jedem mitteilen konnten, dass wir die richtige Ecke gefunden hatten, bekamen wir die Hupe von Gustav. Er war einer der Detektive aus der Geschichte. Wir fanden die Litfaßsäule, aber das Café gibt es nicht mehr. Eine andere Aufgabe bestand darin, das Hotel zu finden, in dem der Dieb wohnte. Früher hieß es „Hotel-Kreid“. Dort angekommen mussten einige von uns hinein gehen und nach dem Dieb fragen. Sie erfuhren, dass er vor ein paar Stunden abgereist war, doch seinen Hut hatte er im Hotel vergessen. Wir bekamen den Hut und durften ihn untersuchen. In dem Hut steckte noch die Sicherheitsnadel, mit der Emil das Geld an seiner Jackentasche befestigt hatte. Das war der Beweis, dass wir die richtige Spur verfolgt hatten! Zum Schluss bekamen wir das gestohlene Geld in einem Umschlag. Dieses war natürlich nicht echt. Während unserer Tour riefen wir ab und zu „PAROLE EMIL“. Es gab sicher einige Leute, die sich sehr gewundert haben. Als Zwischenpause aßen wir alle gemeinsam ein Eis. Zurück ging es wieder mit der S-Bahn. Es war ein erlebnisreicher und spannender Tag!
Monique Fabian

Auf den Spuren von Erich Kästner

Wir trafen uns 8:30 am S-Bahnhof Babelsberg, so wie es unsere Klassenlehrerin Frau Neumann gesagt hatte. Jeder freute sich schon drauf. Doch es war schon ein bisschen doof, dass es so kalt war und es geregnet hat, aber egal. Alle waren dann da, manche früher, manche später. Dann stiegen wir 8:45 in die Bahn ein und stiegen in Berlin an der Station Zoologischen Garten wieder aus. Als wir uns dort so versammelt hatten, aßen wir in einen Cafe ein bisschen von dem was wir uns mitgebracht hatten und redeten miteinander. Dann ging die Emil-Tour los, denn Marianne( das war die, die uns rum führte) wartete schon.
Zuerst erzählte sie ein wenig über die Charaktere aus Emil und die Detektive, was wir zum größten Teil schon wussten, weil wir das Buch gelesen hatten, aber ein Paar Sachen waren sehr interessant  z.B: die Bilder wie Berlin früher aussah. Danach sollten ein Paar Kinder gucken, wo der Infoschalter war und musste dort nach einem Brief fragen, den sie dann auch bekamen. Dort stand ein bisschen über die Kaiserallee drin. Das sie die jetzt nicht mehr Kaiserallee nennen und auch nicht wie im Buch eine Straßenbahn dort lang fuhr.
Dann erzählte Marianne uns auch noch, dass in dieser Ecke von Berlin überhaupt gar keine S-Bahn sondern nur U-Bahnen fuhren. Deswegen konnten wir auch nur so dort hin. Dann hatten wir jede menge Aufgaben, einschließlich ganz laut:“ PAROLE: EMIL“ schreien, bis wir endlich Eis aßen, was super, super lecker war.
Von dort aus sind wir dann zum Prager- Platz gegangen. Auf dem Weg dahin, hat es leider geregnet aber es hat auch eigentlich schnell aufgehört. Als wir dann auf dem Platz waren, sind wir vom Prager-Platz in die Prager-Straße gelaufen und haben sogar das Haus gesehen, in dem Erich Kästner(also der Autor von Emil und die Detektive) früher ein paar Jahre lang gelebt hatte und eine Kästner-Bar. Dann hatten wir schon fast alle Aufgaben geschafft, denn wir mussten nur noch zwei Aufgaben bearbeiten. Eine davon war ein Hotel ausfindig zu machen, das haben wir locker und schnell geschafft.
Dann kam die letzte Aufgabe und die lautete: „geht in das Hotel und findet heraus ob der Mann mit dem gestreiften Hut dort noch wohnt.“ Das ging einfach! Wir sind rein und haben uns bei der Information informiert, ob er noch dort wohnte. Die Frau an dem Schalter sagte, der Mann wäre schon weg aber er hätte seinen Hut vergessen. Den nahmen wir auch mit nach draußen und übergaben ihn Marianne, die die Emil-Tour beendete. Wir fuhren alle nach Hause und freuten uns auf die Osterferien.
Anna-Marlenn Hartmann