Ausflug ins Hans-Otto-Theater

Am 11. Januar 2016 sind wir mit der Straßenbahn zum Hans-Otto-Theater gefahren; das Stück hieß "Mensch Karnickel". Wir hatten das erste Mal eine 9-Uhr-Vorstellung mit Frau Neumann, unserer Klassenlehrerin. Das Stück spielt ungefähr 1950, also fünf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und spielt in der ehemaligen Westzone Deutschlands. Hauptperson des Stückes ist Clemens Graber, auch "Karnickel" genannt. Er ist zwölf Jahre alt und er hat immer eine Mütze auf, weil er Krätze hatte. Er hat eine Kaninchenpfote als Glücksbringer bei sich.
Das Stück hat uns gefallen, weil es abwechslungsreich war. Wir waren im Theater vom Deutschunterricht aus; wir haben auch ein Theater-Abo. Das war unsere zweite Vorstellung, und es hat uns Spaß gemacht!
Nele Haeßler, 4c

Mit der Geschichte über die schwierige Heimkehr eines im Krieg verschollenen Kindes erzählt der Kinder- und Jugendautor Rudolf Herfurtner sehr berührend von den Einsamkeitsgefühlen und Verlustängsten, die Kinder und Jugendliche weltweit erfahren, wenn sie durch Gewalt und Flucht von ihren Familien getrennt werden, aber auch von der Hoffnung und der Kraft von Familien, die in selbstgewählter Verwandtschaft zueinander stehen.
Hans-Otto-Theater

Wie empfängt man Menschen, die verstört aus dem Krieg kommen und Hilfe suchen? Die Familie und Heim verloren haben? Wie geht man um mit der Angst derer, die sich bedroht fühlen in ihrer Existenz, in ihrem Frieden? Genau diese Fragen sind es, die ›Mensch Karnickel‹ zu einem Stück machen, das noch lange nachhallen wird.
Potsdamer Neueste Nachrichten

Hier gibts Bilder von dem Stück!