In den vergangenen Stunden beschäftigte sich die Klasse 6b mit der Thematik "Balladen". Die Schüler lernten verschiedene Balladen kennen, z. B. "John Maynard" und den "Erlkönig". Sie setzten sich theoretisch mit der Textsorte auseinander, inhaltlich mit den Balladen und schrieben abschließend selbst eine Ballade. Der Hintergrund aller Schülerballaden ist die Schiffsreise und der Untergang der Titanic.

Der Untergang der Titanic

Die Titanic war ein Meisterwerk.
Jedoch rammte sie einen Eisberg.
Das Schiff ist gesunken.
Und 1517 Menschen sind ertrunken.

Die Titanic verlässt den Hafen um 12 Uhr.
Die Menschen auf ihr sind in Aufruhr.
Groß sind die Aufregung und die Freud.
Doch ein böses Schicksal wartet auf die Leut.

Am 3. Tage wird vor Eisbergen gewarnt.
Den anderen Schiffen übles schwant.
Captain Smith ist stur mit seiner Krawatte.
Sein Kopf ist gefüllt mit sehr viel Watte.

500m Steuerbord voraus.
Ein riesiger Eisberg ragt heraus.
Das Schiff rammt ihn und beginnt zu sinken,
Als würde es im Meer ertrinken.

Captain Smith sagt darauf: „Alles im Lot,
Keine Schäden an dem Boot.“
Und eine zusätzliche Attraktion auf der Fahrt,
ist eine Reise voller eisbrocken, die sich naht.

captain smith sieht es endlich ein,
die Titanic ist verloren, so muss es sein.
er ruft den internationalen Notruf heraus.
die Rettung durch Schiffe bleibt aber aus.

der Befehl zur Rettung wird mitgeteilt,
und es werden Rettungswesten verteilt.
nur wenige sehen die Notlage ein,
die meisten wollen lieber im Tanzsaal sein.

Die letzten Boote werden zu Wasser gelassen.
viele können keinen Platz mehr erhaschen.
in Panik die Menschen an ihr Schicksal denken.
die Musiker versuchen sie davon abzulenken.

es ist vorbei, das schiff wird entzweit.
die Passagiere sind dem Tode geweiht.
das Schiff „Titanic“ versinkt im Meer.
die überlebenden sind traurig – sehr.

Die Titanic war ein Meisterwerk.
Jedoch rammte sie einen Eisberg.
Das Schiff ist gesunken.
Und 1517 Menschen sind ertrunken.

Onno Sauer und Ronja Maiwald

Titanic

Titanic nennt man das unsinkbare Schiff
Um Stunde 12 verlässt sie den Ort
Von Heimat Southhampton zum Ziel nach New York

Auf Warnungen wird nicht geachtet
Obwohl das Schiff schon fast überfrachtet
So bleibt alles beim Alten, wie es war
Was bald passiert noch keinem klar

Sie erblicken den Eisberg dem Steuer voraus
Doch alles klatscht und feiert wie im Partyhaus
Und das Manöver, das als Rettung gedacht
Zum Scheitern verurteilt in der eisernen Nacht

Kurze Zeit später rammte sie ihn doch
Am Steuerbord ist nun ein riesiges Loch
Die Not ist groß
Doch keiner erkennt
Durch den Zusammenstoß es im Schiffsraum brennt

Hilferufe als Spaß erklärt
Die Not nur noch mehr verstärkt
Die ersten Boote ins Wasser gesetzt
Kinder und Frauen sind entsetzt

Das Boot bebt
Die Band ein fröhliches Lied auflegt
Fast alle Boote weg
Am Steuerbord immer noch das Leck

Ein lauter Krach
Als das Schiff zusammenbrach
Das Schiff nach unten sinkt
Mit lautem Geschrei
Das Schicksal besiegelt
Die Qual vorbei

Emmely Pearl Fröhlich

Titanic

Die Titanic, das größte und modernste Schiff der Zeit,
Für die See ist es nun bereit.
Die Bauarbeiter haben es geschafft,
Sie haben dieses Wunderwerk der Technik vollbracht.

Im April, da bricht sie auf,
Auf See nimmt sie schnell ihren Lauf.
New York, so heißt das Ziel,
Das Wasser scheppert um den Kiel.

Ein Dampfer erkennt die Gefahr,
Denn die Titanic ist schon sehr nah.
Der Kapitän ändert nach Südwest,
Der Kurs steht damit fest.

„Auf Steuerbord, ein Eisberg!“, so kommt der Schrei,
Vom ersten Offizier herbei.
Die Menschen feiern froh weiter,
Ihre Gedanken sind noch heiter.

Das Schiff fängt langsam an zu sinken,
Aber keiner denkt an das Ertrinken.
Die Menschen sehen es als Attraktion,
Doch sie sind in einer schwierigen Situation.

Das Schiff soll verloren sein,
Bei anderen geht der Notruf ein.
Raketen werden geschossen in höchster Not,
Schiffe sehen es als Spaß vom Boot.

Offiziere machen die Rettungsboote bereit,
Passagiere denken jedoch, sie seien auf der Titanic in Sicherheit.
Alle Leute sind im Saal tanzen, dabei sind sie froh wie noch nie.
Die Offiziere rufen: „Los, sag es jedem, flieh.“

Jetzt ist es zu spät, die Panik bricht aus,
Nun kommen auch die letzten aus ihrem Haus.
Die Menschen drängen zum Salon,
Die White Star Line spielt einen ruhigen Song.

Die Titanic bricht mit lautem Krachen ins Meer,
Die Herzen der Menschen sind alle schwer.
Die Musik verstummt, das Licht erlischt,
Die Reste wölben sich in der Gischt.
Toralf Rebouillon, Oskar Walter

Die Titanic

Die Titanic fährt jetzt ihre Jungfernfahrt,
Der Ozeanriese ist stahlhart.
Nach einem Tag nimmt sie Kurs auf New York
Mit einem großen Jubel an Bord.

Die ersten Eiswarnungen treffen ein.
Der Käpt´n mit einem Glas Wein
Sagt: „Ich dreh das Steuer noch ein bisschen nach Südwest,
Dann hängen wir nicht im Eis fest.“

Am Abend kommen die letzten Warnungen von anderen Schiffen,
Die Menschen hatten´s noch nicht begriffen.
„Oh Gott, ich seh grade 500m voraus,
Einen Eisberg. Er sieht riesig aus.“

Wir rammen den Eisberg mit voller Kraft voraus.
Das Schiff ist jetzt an sechs Stellen auf.
Das Vorschiff beginnt schnell zu sinken,
Jedoch gehen die Passagiere noch einen trinken.

Der Eisberg ist greifbar nah.
Die Passagiere sehen keine Gefahr.
Die Notraketen sprühen Funken,
Dabei sind wir eigentlich schon versunken.

Der 4. Offizier teilt Rettungswesten aus, ohne Wort.
Aber die Menschen schmeißen sie über Bord.
Keiner denkt an eine Gefahr auf dem unsinkbaren Schiff,
Sie glauben, der Käpt´n hat alles im Griff.

Fast keiner wollte die Rettungsboote besteigen,
Sie wollten lieber auf dem Schiff bleiben.
Die Männer ziehen sich in die Gesellschaftsräume zurück
Mit einem Whisky, der hat ein Eisstück.

Die letzten Boote fahren raus,
Jetzt bricht Panik aus.
Heitere Rhythmen spielt die Band.
Und der Käpt´n erkennt,
Sein Ende ist nah,
jetzt erkennt er die Gefahr.

Die Titanic in zwei Teile zerbricht,
Und für immer das Licht erlischt.
Alle Teile des Ozeanriesen versinken,
Und mit ihr 1500 Menschen ertrinken.

Diese Ballade schrieben Lara Rock und Peter Nonnast.
Wir haben uns sehr viel Mühe gemacht
Und sehr viel nachgedacht.