Arbeitsgemeinschaften für mathematisch interessierte und begabte Kinder

Dr. Angelika Möller, Mathematik Grundschule, Universität Potsdam

Ursprung und Ziele
Die Arbeitsgemeinschaften wurden für einen kurzen Zeitraum ins Leben gerufen. Sie fanden an einem bestimmten Nachmittag in acht aufeinanderfolgenden Wochen statt. Die Leitung hatten Studierende inne, die im Rahmen des lehramtsbezogenen Masterstudienganges im Fach Mathematik/Primarstufe im Wintersemester 2015/16 das Seminar "Förderung mathematisch begabter/interessierter Kinder" besuchten.
Mit dem Seminar und der Arbeitsgemeinschaft werden die nachfolgend beschriebenen Anliegen verfolgt:

1. Für die Studierenden:
Die angehenden Lehrkräfte entwickeln und erweitern die eigenen mathematischen, pädagogischen und fachdidaktischen Kompetenzen. Sie erwerben grundlegende Fähigkeiten, mathematisch begabte Kinder zu erkennen und zu fördern. Bei der Leitung der Gruppen erhalten sie Einblicke in die Denkweisen von Kindern und in deren Fertigkeiten zum Darstellen und Begründen von Lösungswegen.

2. Für die Kinder:
In den mathematischen Nachmittagen widmen sich Grundschulkinder aller Jahrgangsstufen dem Lösen, Abwandeln und Bilden anspruchsvoller Aufgaben. Dabei strengen sie sich an, kommunizieren über Ideen, stellen Fragen, lernen aus Fehlern und freuen sich miteinander über Erfolge. Sie lernen Strategien des heuristischen Arbeitens kennen und anzuwenden. So werden beim mathematischen Denken und Handeln Durchhaltevermögen und Stolz auf die eigene Leistung bestärkt.

Konkrete Umsetzung
In der Zeit von November 2015 bis Januar 2016 arbeiteten montags 2 Gruppen und donnerstags 5 Gruppen unter der Leitung von 4 bzw. 10 Studierenden.
Nachfolgend stellen die Gruppenleiter Ausschnitte der mathematischen Inhalte und des methodischen Vorgehens vor.

Montag Donnerstag
Gruppe 1
Gruppe 2
Gruppe 1
Gruppe 2
Gruppe 3
Gruppe 4
Gruppe 5