Klassenfahrt der 6b

Unsere Klassenfahrt begann am 4.10. einem Dienstag. Um 8:45 Uhr trafen wir uns, zusammen mit der 6a, vor der Schule. Als dann alle da waren, haben wir das Gepäck eingeladen, sind eingestiegen und anschließend mit unserem Reisebus losgefahren.

Nach ca. zwei Stunden sind wir im Wald-Solarheim in Eberswalde angekommen. Dort hat uns eine nette Mitarbeiterin durch das Haus geführt. Danach haben wir unsere Koffer und Reisetaschen in die für uns vorgesehenen Zimmer gebracht. Nach einem stärkenden Mittagessen haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und eine Geocachingtour gemacht. Wir haben Zettel mit Aufgaben bekommen. An verschiedenen Orten sollten wir diese erfüllen. Mit einem GPS-Gerät sind wir im Forstbotanischen Garten herumgeirrt. Als wir von der spaßigen aber auch anstrengenden Wanderung zurück kamen gab es leckeren Kuchen und warmen Tee. Abendbrot gab es um 18.00 Uhr. Danach sind wir in unseren schönen Konferenzraum gegangen, haben Gesellschaftsspiele gespielt, die Jungs geschminkt und haben uns Gruselgeschichten erzählt. Um 22.00 Uhr sind wir dann müde in unsere Betten gefallen.

Am nächsten Morgen mussten wir leider schon um 8.00 zum Frühstück. Nachdem wir gute Brötchen mit zum Beispiel Marmelade gegessen haben, sind wir auch schon wieder zur Ameisenwanderung aufgebrochen. Unsere Begleitung war dieses Mal der Förster. Er hat uns durch den Wald geführt, Spiele mit uns gespielt und uns ein riesigen Ameisenhaufen gezeigt. Es war lehrreich. Wie am vorigen Tag gab es Mittag. Am Nachmittag waren wir im Eberswalder Zoo. Wir persönlich fanden den Tiger am besten und es war schade dass wir die Zebras nicht sehen konnten. Diesen Abend gab es etwas besonderes nämlich gegrillte Würstchen, Stockbrot und interessanten Nudelsalat. Im Großen und Ganzen hat es sehr, sehr gut geschmeckt. Bald haben wir dann Zähne geputzt und sind ins Bett gegangen. Geschlafen haben wir aber noch lange nicht.

Der nächste Tag war wieder genauso spaßig wie der gestrige. Wir waren auf dem Abenteuerspielplatz. Leider war dies ein regnerischer Tag. Trotzdem haben sich alle um die tolle Schaukel gerissen. Mit unseren nassen Klamotten sind wir dann wieder ins Waldsolarheim zurückgekehrt. Am Abend wurde uns mittgeteilt das uns eine Nachtwanderung bevor steht. Alle haben sich schon auf den erschaurig dunklen Wald gefreut als wir die beleuchteten Straßen entlanggegangen sind. Im Wald angekommen hat der Förster uns aufgetragen  uns einen Baum zu suchen und den Geräuschen des  Waldes zu lauschen. Als fünf Minuten vergangen waren sind wir hinter unseren Bäumen hervor gekommen und haben uns gegenseitig berichtet was wir gehört und gesehen haben. Nach kurzer Zeit haben wir einen Waldabschnitt erreicht den wir alleine gehen sollten. Knicklichter haben uns den Weg gezeigt. Nach und nach haben wir alle eine kleine Waldlichtung erreicht. Nicht weit von dort stand ein Baum  mit einer Krankheit. In der Mitte seines Baumstammes hatte er einen großes ovales Gewölbe. Besser konnten wir es nicht beschreiben. Der Förster erzählte uns dazu eine interessante Geschichte. Durch eine Abkürzung kamen wir schnell zur Straße zurück und damit auch zum Waldsolarheim. Wir fanden es zwar schade, dass die Nachtwanderung schon zu Ende war, aber wir waren alle schon ziemlich durchgefroren. Im Konferenzraum hat uns der Förster noch eine Abschiedsgeschichte erzählt, bevor wir in unsere Zimmer gegangen sind.

Am nächsten Tag sind auch schon abgereist. Mit dem Bus haben wir vor unsrer Heimkehr haben wir das  Schiffshebewerk in Niederfino besichtigt. Das hat uns allen viel Spaß bereitet. Unsere Eltern konnten uns dann wieder vor der schule abholen. Im Großen und Ganzen war die Klassenfahrt voll cool.

Luzie & Pauline

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