Schule früher und heute

Die Klasse 3b beschäftigte sich im Mai 2018 mit dem Thema "Schule früher und heute". Es fing mit einem Interview mit den eigenen Großeltern an. Ob Arbeit, Spiele oder Modewörter - alles wurde gefragt! Es wurde sich über Kleidung, Bestrafungen, Beilohnungen, die Lehrer und noch vieles andere ausgetauscht.
Schließlich war es soweit! Am Dienstag, dem 15.5., kamen wier alle in "alter" Kleidung  zur Schule. Die Jungen trugen ein Hemd und eine Hose mit Lederriemen, die Mädchen ein Kleid oder eine Bluse mit Rock. Wert wurde auch auf Stofftaschen, Tücher, Haare und Fingernägel gelegt.

In Sachunterricht,legten wir richtig los! Unsere Lehrerin benahm sich wie früher - und wir auch. Das konnte allerdings äußerst unangenehm werden! Trotzdem mussten wir die ganze Zeit kichern! Insbesondere die Lehrerin!!! Doch das beste kam zum Schluss: Wir lernten die Sütterlin-Schrift kennen! Nachdem wir mit Mühe und Not die Schrift schrieben, zerbrachen wir uns die Köpfe, wie in aller Welt die Kinder früher Wörter schreiben konnten, ohne stundenlang rumzusitzen!

Der Tag nahm ein ruhiges Ende, indem wir ein Klassenfoto machten.

Mir gefiel der Tag sehr, denn man konnte viel lernen und es war sehr interessant, spannend und lustig. Den anderen hat es bestimmt auch Spaß gemacht, denn ich hatte den Eindruck, dass sich alle sehr amüssierten! Vileicht findet ihr ja in euerm Haushalt oder in dem der Großeltern auch noch etwas Altes… ein Buch, ein Brief oder tatsächlich ein Poesiealbum!

Beispiele der Sütterlin-Schrift:


Wenn das nicht lesbar ist, gibt es hier die Auflösung:

Das Interview:



Im Anschluss an dieses Projekt sollten wir in Musik ein altes Lied lernen. Wir durften uns in einem alten Liederbuch ein Lied raussuchen und das bis zur nächsten Musik-Stunde lernen. Die meisten haben „Von den blauen Begen kommen wir“ genommen. Wir hörten aber auch „Bolle reiste jüngst“, „Der Mond ist aufgegangen“, „Ade zur guten Nacht“ und „Horch was kommt von draußen rein“.

Clara Walsch