Frida Kahlo

Die kleine Frida wurde in Mexico geboren. Man sah es gleich: Sie war etwas Besonderes. Als Kind hatte sie eine seltene Krankheit: Von der war ihr rechtes Bein dünn wie ein Strich. Aber Frida  störte das eigentlich  nicht. Sie war anders als die anderen, und das gefiel ihr gut.
Eines Tages prallte Fridas Bus auf eine Straßenbahn. Und von da an war für sie alles anders. Sie hatte Schmerzen, die nie mehr ganz weggingen. Sie musste im Bett liegen, über Tage, über Wochen. Aus Langeweile malte sie ihren Fuß. Dann nahm sie einen Spiegel und malte sich selbst. In ihrem Gesicht sind die Brauen dunkel und dicht. Mit jedem Bild, das sie malte, fühlte sie sich besser, Frida konnte wieder gehen.
Jetzt sollte endlich jemand ihre Selbstporträts sehen. Sie besuchte Diego Rivera, den berühmten Maler. Er wusste nicht, was ihm besser gefiel. Die Bilder? Oder doch die Künstlerin? Diego und Frida verliebten sich sehr. Aber sie hatten es schwer miteinander. Sie waren sich ähnlich und waren doch ganz verschieden. Auf ihrem Bildern erzählt Frida von ihrem Leben. Man sieht, wie sie Schmerzen hat und Kummer, aber auch, worüber sie sich freut.
Über ihre erste Ausstellung in New York sprachen die Menschen auf der ganzen Welt. Als sie ihre Bilder in Mexiko zeigte, durfte sie nicht aufstehen aus ihrem Bett. Deshalb nahm sie es einfach ins Museum mit. Nichts konnte sie aufhalten, diese kleine Frida Kahlo. Und noch heute hört man sie sagen: Das Leben ist ein Fest, Freunde, feiert es!
Kelly