Theoder Fontane – immer ein Erlebnis wert

Theodor Fontane - über diesen Namen werdet ihr alle früher oder später einmal stolpern, wenn ihr ihn nicht schon gehört habt. Als die Klassen 5b und 5c am Morgen des 19. November in den Bus stiegen, in dem sie die nächsten eineinhalb Stunden nach Neuruppin fahren würden, wussten sie zwar, wie der Ablauf des Tages aussehen würde - doch nicht, was ihnen wirklich bevorstand: Eine Museumsführung, bei der sich andere Museen gerne eine Scheibe abschneiden könnten; eine Rallye über Fontane und einige wichtige Punkte aus seinen Lebzeiten in Neuruppin; ein Mittagsessen mit dem wohl besten Kakao aller Zeiten und einem Escape-Room, dessen Rätsel schon mal zum Kopfzerbrechen geführt haben!

Die Fahrt im Bus war lang, und zugegeben an einigen Stellen etwas unruhig, doch irgendwann waren wir da, und standen vor dem Museum. Nachdem sich alle Schüler beruhigt hatten, wurden die Klassen gemischt und in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe hatte Glück (meine), und wurde während der Museumsführung von einem Kamerateam begleitet. Von unserem Führer erfuhren wir, dass Fontane ein Fabel für Gruselgeschichten hatte, lustige Wörter wie „Waldteufelgebrumm“ erfand, und „Effi Briest“ sein wohl bekanntester Roman ist (und war) - und noch vieles andere. Mit diesen Informationen im Gepäck begaben wir uns zur Rallye. Während unsere Gruppe geteilt wurde und sich mit einer anderen auf die Rallye vorbereitete, wurde die übrig gebliebene Gruppe für den Escape-Room vorbereitet. Nach dem Mittagessen würde getauscht werden, so das jeder zufrieden war.

Die Rallye führte uns an Fontanes Schule, einer Gesamtschule, vorbei, an seinem Geburtsort, der Löwenapotheke, einem Haus, wo Verwandte von ihm gelebt hatten, bis schließlich zum Mittagsessen. Nach einer Portion Nudeln mit Tomatensoße wurde getauscht. Gestärkt gingen wir zum Escape-Room, wo wir in Vierer-Gruppen eingeteilt wurden. Mit Hilfe einer Zeitmaschine fuhren wir zurück ins Jahr 1889 und somit in Fontanes Arbeitszimmer. Hier versteckten sich Rätsel, die unter anderem mit einem Klavier oder seiner bekannten Ballade „John Maynard“ zu tun hatten. Genaueres sage ich euch dazu nicht, da auch andere Klassen das Museum gerne noch besuchen würden und selbst verständlich die Rätsel selber lösen wollen! Am Schluss wurde gemeinsam eine Art Puzzle zusammengesteckt, bevor wir wieder in unsere Gegenwart zurückreisen konnten.

Ein insgesamt echt gelungener Ausflug, sehr empfehlenswert, von Langeweile keine Rede. Hier eine kurze Information für alle, die selber mal Lust darauf haben, im Fontane-Museum mal vorbei zuschauen: Die Ausstellung wird noch bis zum 30. Dezember (Fontanes Geburtstag) zu sehen sein.
Eure Clara