Bester Radfahrer

In jedem Schuljahr bereiten sich alle Viertkläßler im Sachkundeunterricht intensiv auf das Ablegen der Radprüfung vor.
Die drei Erfolgreichsten starten dann zur Kreismeisterschaft „Bester Radfahrer“. Dieses Mal fiel die Auswahl zur Nominierung sehr schwer. In der Klasse von Frau Glatz erreichten z.B. acht Schüler/innen die volle Punktzahl. Hier konnte nur das Los entscheiden...

Jungen unserer vierten Klassen
vertreten die Schule zur Kreismeisterschaft „Bester Radfahrer 2009“

Am Dienstag, dem 07.07., fuhren wir wie im Vorjahr mit dem Rad zum Austragungsort der Oberschule 51 in die Waldstadt. So lernten wir uns schon als Mannschaft etwas näher kennen und erhielten so ganz nebenbei einige Tipps von Frau Fenske. Julius, vom Arzt kommend, stieß rechtzeitig zum Wettkampfbeginn um 9.00 Uhr zu uns.

Die Spannung war, ohne es natürlich zeigen zu wollen, groß. Mit unseren Startnummern 34, 35 und 36 gerüstet, absolvierten die Jungen zunächst auf Rädern der Verkehrswacht einen Fahrtest mit unterschiedlichen zu bewältigenden Hindernissen. Julius erreichte ohne Mühe die volle Punktzahl und Nicolaas war Zweitbester mit 48 Punkten.
Danach erfolgte die theoretische Kontrolle, die unsere Drei kaum als Herausforderung empfanden.
Nun aber zeigte sich für alle 37 Teilnehmer in einem Langsamkeitsfahrtest, wer genügend über Geschicklichkeit und Konzentration verfügt. Zum Glück gab es zwei Versuche, so dass Nicolaas sich von zunächst 14 Sekunden auf beeindruckende 32 steigern konnte. Justin, welch ein Wunder, erreichte zweimal die gleiche Zeit.
Abschließend sollten alle Radfahrer beweisen, dass sie ohne Hilfe im Wohngebiet eine Strecke von ca. 1,4 Kilometern mit vielen Unwägbarkeiten und unter Beachtung aller Verkehrsregeln meistern. In knapp vier Minuten Fahrzeit war es dann auch geschafft und das Warten auf die Siegerehrung verging mit ungezwungenen Reden.

Endlich Siegerehrung und wer hätte das gedacht!
Als Schulmannschaft erreichten wir den zweiten Platz.
In der Einzelwertung konnte Nicolaas, der nebenbei verraten schon am Wochenende mit seinen Eltern das Wohngebiet inspiziert und trotz Übung in der Klasse von Frau Göthling nochmals das Langsamfahren trainierte, als Zweiter einen Pokal und die Nominierung zum folgenden Wettkampf im September erringen.
Auch Julius als Neunter und Justin können mit sich zufrieden sein und werden sicher auch für die Eltern beruhigend, die Hürden als Radfahrer im Strassenverkehr gut meistern.

  

Für mich als Begleitperson war es in diesem Jahr erfreulich zu beobachten, wie selbstbewusst und selbstsicher die Mannschaftsmitglieder auftraten und die Stationen wechselten. Fast blieb mir die Luft weg, als unsere Pedalritter während der Rückfahrt in einem Zwischenstopp, auf einem an der Nuthe gelegenem geländegängigen Parcour, in rasendem Tempo für sie wirklich aufregende Hindernisse meisterten.
Nebenbei sei noch erwähnt, dass der Fachberater für Verkehrserziehung und langjähriger Organisator der Radmeisterschaft Herr Haß von 1964 bis 1974 selbst ein Bürgelschüler war. Selbstverständlich wurde er von uns zum Sommerfest eingeladen.